Mäntyluoto (Finnland)

 

Jährlich sind bei der DSM Mäntyluoto zwei Stellen im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes zu besetzen. Der Dienst beginnt im August und dauert zwölf Monate. Bewerbungen auf die Stellen können bis zum 15. Februar über das Bewerbungsportal der Deutschen Seemannsmission hochgeladen werden werden.

Mäntyluoto liegt an der Westküste Finnlands am Bottnischen Meerbusen. Hier und im einige Kilometer entfernten Tahkoluoto befindet sich der Hafen der Stadt Pori. Die Arbeit bei der Deutschen Seemannsmission Mäntyluoto setzt sich aus drei Hauptbereichen zusammen:

  • Zum einen Besuche an Bord von Schiffen: Wir besuchen Seeleute an Bord der Schiffe, die hier in den Hafen kommen. D.h. wir versorgen sie mit praktischen Dingen wie z.B Zeitungen, Telefonkarten, Modems für mobiles Breitbandinternet, wir sind Ansprechpartner für die Seeleute und suchen selbst das Gespräch.
  • Zum anderen der Seamen's Club: An 6 Abenden in der Woche öffnen wir von 18-22 Uhr den Seamen's Club. Das ist eine Freizeiteinrichtung für Seeleute, in der wir Verschiedenes anbieten, wie z.B. Telefone, Internet, Sauna, Spiele, Fernsehen, Musikinstrumente, Billard, eine Bibliothek. Wir sind Gastgeber für Menschen aus aller Welt. Dies sind in jedem Jahr ca. 2500 Seeleute aus etwa 40 Ländern von allen Kontinenten.
  • Zur Arbeit der Freiwilligen gehören neben den genannten Hauptbereichen auch hausmeisterliche Tätigkeiten, Reinigungstätigkeiten und Gartenarbeit. Der Seamen's Club muss jederzeit gastlich und einladend sein. Das bedeutet, dass regelmäßig geputzt und aufgeräumt wird. Im Sommer muss darüber hinaus der Garten gepflegt werden.

Die Arbeit wird zur Zeit vom Stationsleiter und zwei Freiwilligen geleistet. Der allergrößte Teil der Gespräche findet auf Englisch statt, daher sind gute Englischkenntnisse unbedingt erforderlich. Ebenso ist ein Führerschein für die Arbeit zwingend erforderlich.

Die Dienstzeiten sind nur bedingt planbar. Die Arbeit muss erledigt werden, wenn sie anliegt. Entsprechend gibt es Phasen mit wenig Freizeit, aber auch Phasen, in denen weniger zu tun ist. Flexibilität ist daher unbedingt erforderlich. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Für die Freiwilligen steht im Seamen's Club jeweils ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Sie erhalten für den Lebensunterhalt ein monatliches Taschengeld.

Einige Dinge sollten Sie im Falle einer Bewerbung berücksichtigen:

  • Finnland bietet einige jahreszeitliche Besonderheiten. Sie müssen sich auf einen langen, dunklen und kalten Winter einstellen.
  • Der Seamen's Club befindet sich im Ort Mäntyluoto mit ca. 550 Einwohnern, ca. 20 km von der Stadt Pori entfernt. Pori hat etwa 80.000 Einwohner. Die Busverbindungen in die Stadt sind gut. Sie müssen in der Lage sein, sich auch selbst zu beschäftigen und selbstständig Kontakte zu knüpfen und zu gestalten.

Für weitere Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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Letzte Infos:

• Amsterdam

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

• Antwerpen

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

 

• Mäntyluoto

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

 

• Rotterdam

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

 

• Andere Länder?

Auf manchen Internet-Seiten werden noch weitere Freiwilligen-Stellen, vor allem in afrikanischen Häfen, genannt. Leider entsenden wir Freiwillige nur in die auf diesen Seiten genannten Häfen!

• In Deutschland

Zur Zeit sind Bewerbungen für das FSJ in der BRD nur über die einzelnen Einrichtungen (Stationen) der Seemannsmission möglich. Auf unserer Homepage unter "In diesen Häfen" sehen wir, wo die Seemannsmission tätig ist.

• FSJ Brunsbüttel

Die Deutsche Seemannsmission in Brunsbüttel sucht jedes Jahr zum August Freiwillige: Wenn Du uns und unsere Arbeit näher kennenlernen möchtest, kannst Du dich jederzeit für ein oder mehrere “Schnuppertage” bei uns melden. Mehr Infos

• FSJ Stadt-Bützfleth

Die Deutsche Seemannsmission in Stade-Bützfleth sucht zum 1. August eines jeden Jahres Menschen für das Freiwillige Soziale Jahr. Mehr Infos

Erfahrungsberichte:

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Die Welt kommt zu uns

Neue Mitarbeiterin Juliane Pinkepank hat vor vier Jahren selbst Freiwilliges Soziales Jahr im international seamen’s club abgeleistet

Schlag auf Schlag ging es gleich am ersten Tag, erinnert sich Vicky: „,Laß‘ bitte das Auto reparieren, bestell doch mal dies und das nach, ruf‘ schnell beim Oberhafenamt an, …‘ Als Neuling soll ich einfach beim Oberhafenamt anrufen? Kennen die mich denn überhaupt? Aber als ich mich mit DUCKDALBEN meldete, war alles klar.“ Turbulente erste Wochen haben sie erlebt: Viktoria Brunke, genannt Vicky, Linus Kreie, Marten Schinke, Paula Dorau und Bengt Ingelmann, die sich für ihren Bundesfreiwilligendienst den international seamen’s club mitten im Hamburger Hafen ausgeguckt hatten. Nach dem Abitur mit 17 wollte der Düsseldorfer Marten unbedingt von zu Hause weg in eine eigene Bude ziehen. Nicht nur für ihn, auch für die drei anderen Auswärtigen - Paula kommt aus Warburg, Vicky aus Salzgitter und Linus wohnte in Meldorf in Dithmarschen - war ein großer Anreiz, eine Wohnung zu beziehen, die der DUCKDALBEN den „Bufdis“ zur Verfügung stellt.

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Die Diakonie Schleswig-Holstein bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr in ganz verschiedene Bereichen an: Altenpflege, Kindergarten, Wohnstätten, Behindertenwerkstätten und in der Deutschen Seemannsmission. In der Stellenbeschreibung der Seemannsmission steht, dass man Englisch sprechen muss und mit Seefahrern aus fernen Ländern und verschiedenen Kulturkreisen in Kontakt kommt. Das passte!

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„Can you come in with me? Please, hold my hand, I am so afraid”.

Das einzige was mir in dieser Situation ein fiel war: „ Was will er? Ich soll seine Hand beim Fäden ziehen halten?“ Aber gut, auch solche Situationen gehörten in meinem Jahr als FSJlerin bei der Deutschen Seemannsmission in Cuxhaven dazu.

Wir hatten einen Seemann im Krankenhaus dem der Blinddarm entnommen worden war. Nun sollte er zum Fäden ziehen gehen und er hatte unvorstellbare Angst davor. Deswegen bat er mich ihn zu begleiten. Ich versicherte ihm zwar, dass es wirklich nicht weh tue, aber er glaubte mir nicht. So kam es dazu, dass ein Seemann mich bat seine Hand zu halten.

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Vergangenen Sonntag fand der diesjährliche Gottesdienst zum "Sonntag der Seefahrt" mit dem Thema “Würde verletzt“ in der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde Amsterdam statt.

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