Bewerbungen für den Zeitraum 2017/2018 sind nicht mehr möglich! Ab Oktober 2017 können Sie Interessierte für den Zeitraum 2017/2017 registrieren und bewerben.

In den Einrichtungen der Deutschen Seemannsmission sind verschiedene Freiwilligendienst möglich:

Freiwilligen Sozialen Jahr (in der BRD)

oder

Internationalen Jugendfreiwilligendienst (im Ausland)

In einem internationales Seemannsclub mitarbeiten - Seeleute an Bord ihrer Schiffe besuchen. Kaum ein Träger bietet jungen Menschen soviel Einsicht in das Leben von Menschen fremder Länder. Schiffe nicht nur von Ferne sehen sondern einmal von oben bis unten kennenlernen - das gibt es nur bei der Seemannsmission. Und nach der Einsatzzeit verstehen das es Romantik in der maritimen Welt nur ganz, ganz selten gibt.

Warum die Arbeit im Seemannsclub Duckdalben (Hamburg) so viel Spaß bringt erklärt Hauke Wulff in diesem Teaser

 

Die meisten Seemannsmission in Deutschland bieten die Möglichkeit zu einem Freiwilligendienst. Mehr Informationen finden Sie auf diesen Seiten. Die Einrichtungen in der Bundesrepublik kontaktieren Sie am besten direkt über unsere Homepage www.seemannsmission.org und den Links im Menu: "In diesen Häfen".

Die Deutsche Seemannsmission e.V. bietet Stellen in folgenden Städten im Ausland an: Amsterdam, Antwerpen, Mäntyluoto und Rotterdam. Erste Informationen finden Sie im Menü hier links.

Einmal pro Jahr treffen sich die Freiwilligen zu "ihrem" Seminar um Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Weitere Informationen über das FSJ finden Sie auf den Seiten von www.FSJ-ADiA.de
  
 

Freiwilligen Dienst in der Bundersrepublik: Paula Zoe Barner


Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Foto rechts) ehrte ehrenamtliche Mitarbeiterin des Seemannnsclubs
"Ich habe damals selbst auch überlegt, im Seemannsclub Duckdalben ehrenamtlich zu arbeiten“, bekannte Hamburgs Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank, als sie bei der diesjährigen Aktivoli-Freiwilligenbörse in der Handelskammer junge Menschen für ihr ehrenamtliches Engagement ehrte. Eine davon: Paula Zoe Barner (17), Schülerin aus Seevetal (Foto links). Sie ist die bei weitem jüngste ehrenamtliche Mitarbeiterin im international seamen´s club DUCKDALEBN, der in Hamburg-Waltershof Seeleuten aus aller Welt eine „Heimat auf Zeit“ bietet. Hier ist sie im Team seit Herbst 2015.

ehrung

Jan Oltmanns/Anke Wibel, Leitung DUCKDALBEN: „Die Aufgaben von Paula liegen hauptsächlich im Service, in der Organisation des Fahrdienstes sowie bei der Betreuung von Seeleuten. Paula versteht es sehr gut, mit den durchschnittlich 100 Besuchern, Seeleuten, Mitarbeitenden der Hafenwirtschaft und Gästen aus bis zu 26 Ländern pro Tag umzugehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin oft nach Tagen und Wochen die erste Frau ist, denen die Seemänner begegnen. Feinfühlig findet sie immer das Gleichgewicht an zugewandter Offenheit und erforderlicher freundlicher Abgrenzung.“
Im Gespräch erläutert Paula, wie es zum Engagement im DUCKDALBEN kam, was ihre Aufgaben hier sind und welche Bedeutung das Ehrenamt für Sie hat – und für andere in ihrem Alter haben kann.

Seit wann bist Du im DUCKDALBEN engagiert?
Ich bin im Club seit 19.10.2015, davor absolvierte ich ein zweiwöchiges Schulpraktikum.

Wie ist die Zusammenarbeit mit anderen ehrenamtlichen Kollegen/Innen, die meist älter sind?
Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Wir arbeiten miteinander, lernen voneinander und helfen uns gegenseitig. Gerade von Älteren lernt man viel, dank ihrer Lebenserfahrung. Und ich höre auch gerne Geschichten von damals, weil viele der Älteren selbst zur See gefahren sind oder den Club lange kennen.

Wie bist Du zur ehrenamtlichen Arbeit gekommen?
Meine Mutter hat vor 27 Jahren ihr freiwilliges soziales Jahr im Duckdalben gemacht, außerdem ist mein Onkel im Club ehrenamtlich aktiv. Während meines Praktikums hat mir die Arbeit mit den Seeleuten großen Spaß gemacht, so dass ich mich schnell entschlossen habe, ehrenamtlich weiterzumachen.

Wo ist Dein Schwerpunkt im Club, was ist Dein Ziel?
Ich möchte Seeleuten in der Fremde ein Stück Heimat schenken. Das gelingt bei der Betreuung und Unterstützung der Seeleute, bei der Arbeit am Tresen, im Shop, im gesamten Club. Und auch, wenn es darum geht, dass die Seeleute mit den ebenfalls von Ehrenamtlichen gesteuerten Shuttle-Bussen vom Terminal zum Club abgeholt und zurückgebracht werden.
freiwillige im duckdalbenWarum ist für Dich ehrenamtliche Arbeit wichtig?
Es ist – abgesehen von der super Abwechslung zur Schule - eine gute Möglichkeit, neue Leute, Kollegen wie auch Seeleute aus aller Welt und Landratten aller Art, kennenzulernen. Ich merke in jedem Dienst: Wenn du etwas gibst - kriegst du etwas zurück.

Was machst Du sonst? Wie gelingt die zeitliche Koordination?
Neben der Schule habe ich Hobbies wie Klettern, Reiten, Orchester. Die zeitliche Abstimmung ist nicht immer einfach. Aber es darf ja auch nicht langweilig werden. Ich muss Prioritäten setzen. Dabei steht der Club, in dem ich hauptsächlich an den Wochenenden bin, ja mit ganz oben! Er ist sehr wichtig für mich. Ich habe ihn schon beim Praktikum sehr in mein Herz geschlossen.

Wo ist die Verbindung zum Thema Seefahrt?
Ich liebe den Hafen mit den Schiffen. Ich habe im Club die Möglichkeit, viel näher dran zu sein. Seeschifffahrt ist wichtig, im Alltag von jedem: ohne sie könnte ich nicht meine Orange im Winter essen.

Was rätst Du anderen in Deinem Alter, um ehrenamtliche Arbeit zu machen?
Ich sage ihnen: „Ihr habt Spaß, Abwechslung zur Schule - und zugleich könnt Ihr bei einer ehrenamtlichen Arbeit neue Erfahrungen sammeln. Ein Ehrenamt im Duckdalben bietet viele Möglichkeiten. Für jeden ist etwas dabei – und man kann immer wieder über sich selbst hinauswachsen.“

Anke Wibel und Jan Oltmanns, in der Begründung der Nominierung: „Paula bringt sich als bei weitem jüngste, auf eine so lebendige Weise in ein großes Ehrenamtlichen-Team ein und hat sich den tiefen Respekt der zumeist älteren Herren verschafft. Sie hat sich in die besondere Lebens- und Arbeitswelt der Seeleute eingefühlt und ist in der Lage selbst bei schwierigen Situationen und großen kulturellen Unterschieden die Würde des Gegenübers zu wahren, freundlich zu bleiben, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Dies in einer für beide Seiten fremden Sprache (Englisch) zu schaffen, macht ihr Handeln noch erwähnenswerter. Weiterhin kann sie ihr Handeln und das Handeln anderer reflektieren und kritisch hinterfragen, um möglichen Vorurteilen vorzubeugen.

Durch ihre lebhafte, humorvolle und zugewandte Art ist sie anscheinend „mühelos“ in der Lage, aufkommende Konflikte zu entschärfen und eine für alle akzeptable Lösung herbei zu führen. Ebenfalls herausragend ist ihre Fähigkeit im laufenden und oft hektischen Betrieb, in einem Team von 7-10 Personen, die überwiegend sehr viel älter sind, die unterschiedlichsten Aufgaben zu übernehmen, aber auch zu delegieren. Trotz ihrer Jugend hat sie einen Blick für das Wesentliche. Sie versteht es im Team selbst in Stresssituationen so zu kommunizieren das der Inhalt vermittelt wird und der Ton angemessen ist, beziehungsweise sich die Situation entspannt. In einem Satz zusammengefasst: Paula ist eine junge Frau, die ausstrahlt, dass ein Fremder ein Freund ist, den man nur noch nicht kennt. Es ist eine große Freude sie im Team zu haben und mit ihr zusammen arbeiten zu dürfen.“

 

Letzte Infos:

• Amsterdam

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

• Antwerpen

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

 

• Mäntyluoto

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

 

• Rotterdam

Eine Bewerbung für den Zeitraum 2018/2018 ist ab Oktober 2017 möglich.
Bewerbungen für 2017/2018 sind nicht mehr möglich.

 

• Andere Länder?

Auf manchen Internet-Seiten werden noch weitere Freiwilligen-Stellen, vor allem in afrikanischen Häfen, genannt. Leider entsenden wir Freiwillige nur in die auf diesen Seiten genannten Häfen!

• In Deutschland

Zur Zeit sind Bewerbungen für das FSJ in der BRD nur über die einzelnen Einrichtungen (Stationen) der Seemannsmission möglich. Auf unserer Homepage unter "In diesen Häfen" sehen wir, wo die Seemannsmission tätig ist.

• FSJ Brunsbüttel

Die Deutsche Seemannsmission in Brunsbüttel sucht jedes Jahr zum August Freiwillige: Wenn Du uns und unsere Arbeit näher kennenlernen möchtest, kannst Du dich jederzeit für ein oder mehrere “Schnuppertage” bei uns melden. Mehr Infos

• FSJ Stadt-Bützfleth

Die Deutsche Seemannsmission in Stade-Bützfleth sucht zum 1. August eines jeden Jahres Menschen für das Freiwillige Soziale Jahr. Mehr Infos

Erfahrungsberichte:

FSJ im Duckdalben (Hamburg)

Bundesfreiwilligendienst im DUCKDALBEN: 365 Tage Belastungsprobe mit Spaßfaktor und Lebenstraining

Die Welt kommt zu uns

Neue Mitarbeiterin Juliane Pinkepank hat vor vier Jahren selbst Freiwilliges Soziales Jahr im international seamen’s club abgeleistet

Schlag auf Schlag ging es gleich am ersten Tag, erinnert sich Vicky: „,Laß‘ bitte das Auto reparieren, bestell doch mal dies und das nach, ruf‘ schnell beim Oberhafenamt an, …‘ Als Neuling soll ich einfach beim Oberhafenamt anrufen? Kennen die mich denn überhaupt? Aber als ich mich mit DUCKDALBEN meldete, war alles klar.“ Turbulente erste Wochen haben sie erlebt: Viktoria Brunke, genannt Vicky, Linus Kreie, Marten Schinke, Paula Dorau und Bengt Ingelmann, die sich für ihren Bundesfreiwilligendienst den international seamen’s club mitten im Hamburger Hafen ausgeguckt hatten. Nach dem Abitur mit 17 wollte der Düsseldorfer Marten unbedingt von zu Hause weg in eine eigene Bude ziehen. Nicht nur für ihn, auch für die drei anderen Auswärtigen - Paula kommt aus Warburg, Vicky aus Salzgitter und Linus wohnte in Meldorf in Dithmarschen - war ein großer Anreiz, eine Wohnung zu beziehen, die der DUCKDALBEN den „Bufdis“ zur Verfügung stellt.

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FSJ in Brunsbüttel

gyde schnoor mit philippinischen seemannFSJ in Brunsbüttel

Die Diakonie Schleswig-Holstein bietet ein Freiwilliges Soziales Jahr in ganz verschiedene Bereichen an: Altenpflege, Kindergarten, Wohnstätten, Behindertenwerkstätten und in der Deutschen Seemannsmission. In der Stellenbeschreibung der Seemannsmission steht, dass man Englisch sprechen muss und mit Seefahrern aus fernen Ländern und verschiedenen Kulturkreisen in Kontakt kommt. Das passte!

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FSJ in Cuxhaven

Ein Jahr mit Händchen halten, Parkscheinen und Twister spielen

„Can you come in with me? Please, hold my hand, I am so afraid”.

Das einzige was mir in dieser Situation ein fiel war: „ Was will er? Ich soll seine Hand beim Fäden ziehen halten?“ Aber gut, auch solche Situationen gehörten in meinem Jahr als FSJlerin bei der Deutschen Seemannsmission in Cuxhaven dazu.

Wir hatten einen Seemann im Krankenhaus dem der Blinddarm entnommen worden war. Nun sollte er zum Fäden ziehen gehen und er hatte unvorstellbare Angst davor. Deswegen bat er mich ihn zu begleiten. Ich versicherte ihm zwar, dass es wirklich nicht weh tue, aber er glaubte mir nicht. So kam es dazu, dass ein Seemann mich bat seine Hand zu halten.

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IJFD in Amsterdam

sonntag der seefahrt

Sonntag der Seefahrt

Auszug aus dem Newsletter der DSM Amsterdam

Vergangenen Sonntag fand der diesjährliche Gottesdienst zum "Sonntag der Seefahrt" mit dem Thema “Würde verletzt“ in der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde Amsterdam statt.

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Der IJFD wird gefördert durch:

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